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Amerikanischer Indianer

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Amerikanischer Indianer

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Amerikas - die Identität und der Widerstand der Indianer

Die Indianer bewohnten einst ein weites Land. So waren indianische Gemeinschaften von der Bundesregierung anerkannt, dazu kommen rund 70 Gruppen, die Lovescout24 Gutschein 3 Tage Einzelstaaten anerkannt wurden. Zwischen Der Nordosten wurde von weiten Wäldern bestimmt. 75 rows · Amerikanischer Indianer: 4: hopi: Amerikanischer Indianer: 4: tupi: Amerikanischer Indianer: . Indianer Nordamerikas ist die übliche eurozentrische Sammelbezeichnung für die indigenen Völker des Kontinentes Nordamerika, die südlich der Eskimovölker (ebenfalls eine eurozentrische Sammelbezeichnung) der Arktis siedeln. Insgesamt leben in Nordamerika rund 3,5 bis 4 Millionen Indianer. In Lateinamerika leben hingegen 65 bis 70 Millionen Indianer, davon etwa die Hälfte in Mexiko und ein Drittel in den Andenländern. Nur in Bolivien stellen sie die Spitze der Regierung.

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Amerikanischer Indianer Ein nordamerikanischer Indianer des Stammes Wolf-Crow, um ca. Indianer Nordamerikas ist die übliche eurozentrische Sammelbezeichnung für die indigenen. Lösungen für „amerikanischer Indianer” ➤ 36 Kreuzworträtsel-Lösungen im Überblick ✓ Anzahl der Buchstaben ✓ Sortierung nach Länge ✓ Jetzt. Wir haben 37 Antworten für die Frage „amerikanischer Indianer“ gefunden. Um deine Antwort einfacher zu finden, versuch ein paar Buchstaben herauszufinden. Amerikanischer Indianer ✅ Kreuzworträtsel-Lösungen ➤ Alle Lösungen mit 4 - 10 Buchstaben ✔️ zum Begriff Amerikanischer Indianer in der Rätsel Hilfe. - Erkunde Sharel Shonkas Pinnwand „Amerikanische ureinwohner“ auf Pinterest. Weitere Ideen zu Amerikanische ureinwohner, Ureinwohner, Indianer. Nordamerikanischer Indianer Kreuzworträtsel-Lösungen Alle Lösungen mit 3 - 10 Buchstaben ️ zum Begriff Nordamerikanischer Indianer in der Rätsel Hilfe. Den verbindenden Aspekt der gemeinsamen Beheimatung auf dem Kontinent betonen hingegen Bezeichnungen wie amerikanische Ureinwohner (Native Americans, americanos nativos), Urvölker Amerikas (indigenous peoples of the Americas, original peoples of America, pueblos originarios de América) oder indigene amerikanische Bevölkerung (indigenous American peoples, pueblos indígenas de América). - Erkunde BRs Pinnwand „amerikanische Indianer“ auf Pinterest. Weitere Ideen zu Amerikanische indianer, Indianer, Ureinwohner amerikas. Indianer Nordamerikas ist die übliche eurozentrische Sammelbezeichnung für die indigenen Völker des Kontinentes Nordamerika, die südlich der Eskimovölker (ebenfalls eine eurozentrische Sammelbezeichnung) der Arktis siedeln.

Das änderte sich ab den er Jahren, als die natürlichen Lebensgrundlagen der Indianer zunehmend zerstört wurden. Edmonia Lewis ca.

Die künstlerisch-rituellen Traditionen Mittel- und Südamerikas übernahmen schon früh neue Materialien, die die Kolonisatoren einführten.

Erheblich weiter lassen sich die Künste der Metall- und Steinbearbeitung zurückverfolgen. An Metallen wurden vor allem Gold und Kupfer verarbeitet.

Zahlreiche Relikte zeugen von der Kunstfertigkeit, auch wenn viele Werke durch Spanier, die nur am Gold interessiert waren und die symbolgeladenen Artefakte von sich wiesen, eingeschmolzen wurden.

Systematische Musiksammlungen begannen im Norden erst um Doch erst der Anthropologin und Tänzerin Gertrude Prokosch Kurath — gelang es, ein Notationssystem für die Irokesentänze zu entwickeln.

Man untersuchte sowohl die traditionelle als auch die von den Blood adaptierte Country- und Westernmusik sowie christliche Hymnen. Erst ab den er Jahren begannen die First Nations die Forschungen selbst zu betreiben.

Grundsätzlich steht das Singen im Vordergrund, Instrumente bilden eine rhythmische Begleitung.

Dabei ist der Gesang im Norden, vor allem östlich der Rocky Mountains, dominanter, im Süden stärker zurückgenommen.

Im Norden entwickelte sich an der Nordwestküste eine komplexe rituelle Musikkultur mit umfangreichen Tanzritualen und langen Texten, die auswendig gelernt wurden.

Bei den Navajo wurde Gesang auch zur Heilung eingesetzt. Musik war niemals eine Tätigkeit für sich, sondern stark in soziale Handlungsrahmen eingebunden.

Die Musik der Prärien ist am besten erforscht, und sie ist bei den weit verbreiteten Powwows geläufig. Über die vorspanische Musik Südamerikas ist wenig bekannt.

Besonders in Patagonien wurde polyphoner Gesang entwickelt. In Brasilien und den angrenzenden Tropenwaldgebieten existiert noch traditionelle Musik mit Gesang, Flöte und Perkussion.

Die ethnischen Religionen Amerikas beruhten in der überwiegenden Zahl in der Vorstellung einer Allbeseeltheit der Naturerscheinungen Animismus.

In den Hochkulturen fand sich eine Priesterherrschaft Theokratie , die sich zwischen Mississippi und den Anden in riesigen Bauwerken manifestierte.

Hier entstanden auch Priesterschulen, während die Ausbildung zu Medizinmännern durch Ältere geschah, aber auch in Geheimgesellschaften , die ihr Wissen an ihre Mitglieder weitergaben.

Schöpfungsmythen und die kollektive Erinnerung an einen häufig aus dem Tierreich stammenden gemeinsamen Vorfahren waren häufig sowie manchmal der Glaube an einen Schöpfergott der jedoch zumeist keinen Einfluss mehr auf die Menschen hatte.

Die Hochkulturen entwickelten komplexe öffentliche Rituale, an denen Tausende von Menschen teilnahmen. Die Initiation und Ausbildung war häufig Aufgabe der Älteren, bei Geisterbeschwörern und Medizinleuten geschah dies vielfach durch spontane Visionen.

In den Schriftkulturen der Maya und Azteken wurden Rituale schriftlich festgehalten, die religiösen Gehalte symbolisch aufgezeichnet. Dementsprechend förderte die Krone die Mission in ganz Lateinamerika und nutzte die Kirche zugleich, um die Granden unter Kontrolle zu halten, und um ein Eindringen der reformatorischen Kräfte in die Kolonien zu verhindern.

Dies stärkte die Orden auch weiter im Norden, wo sie zugleich, vor allem die Jesuiten, für Frankreich tätig waren. Dabei verbanden sich Missionare vielfach mit den Kaziken, den jeweiligen Eliten, und die Jesuiten überantworteten ihnen sogar militärische Führungsaufgaben.

Überdies war ihnen das Bestreben zur Bekehrung vollkommen fremd und unverständlich. Das Christentum wurde daher im Norden zumeist erst nach verheerenden Epidemien oder kultureller Entwurzelung als eine Form der spirituellen Heilung angenommen.

Bei der Missionierung spielten zunächst die Jesuiten eine Hauptrolle, im Jahrhundert die Oblaten. Wenige protestantische Gruppen, wie Methodisten und Baptisten missionierten im englischsprachigen Teil Amerikas, hinzu kamen russisch-orthodoxe Missionare in Alaska.

Daher sind die Indianer heute überwiegend katholisch, bilden im Nordwesten allerdings einen konfessionellen Flickenteppich. Dort entwickelten sich, wie in Lateinamerika, eklektische Formen, wie die Indian Shaker Church , oder, wie in Peru, Gruppierungen, die die Erinnerung an die Inkas wachhielten.

Oktober zur Fortsetzung des Kastenkrieges gegen die mexikanische Regierung aufforderte. Zahlreiche Züge der voreuropäischen Spiritualität haben sich erhalten oder sind wiederbelebt und weiterentwickelt worden.

Dabei werden viele Rituale nach wie vor nur innerhalb begrenzter Gruppen oder von Geheimgesellschaften geübt. Das gilt etwa für den Sonnentanz der Präriekulturen oder die Medizinbünde der Irokesen.

Zur Aufzeichnung komplexer Vorgänge oder historischer Ereignisse benutzten oftmals geheime Gesellschaften der Algonkinstämme mindestens seit dem Jahrhundert Birkenrinde, auf der verschlüsselt spirituell bedeutsames Wissen eingeritzt wurde.

Die Regierungen Nordamerikas haben Institutionen ausgebildet, die für die Belange der Indianer zuständig sind, die aber oftmals aus den Kriegsministerien hervorgegangen sind.

Sie ist das Sprachrohr aller First Nations, führt Prozesse und betätigt sich inzwischen über die Staatsgrenzen hinaus, etwa bei den Vereinten Nationen , wenn es um Menschenrechtsfragen geht.

Stammesräte, die manchmal nur wenige, manchmal mehrere Dutzend Stämme vertreten, hüten Archive , führen Vertragsverhandlungen und bilden meist eine Vertretung der sich sprachlich-kulturell nahestehenden Stämme gegenüber der Regierung.

Unterhalb dieser Ebene liegen zwei Systeme im Widerstreit, nämlich das von der Regierung vorgeschriebene System gewählter Häuptlinge und ihrer Berater einerseits, und das der traditionellen Häuptlinge.

Bei vielen Stämmen beherrschen die von der Regierung geförderten Wahlhäuptlinge die Stammesräte, die wiederum zahlreiche politisch und wirtschaftlich bedeutende Positionen vergeben.

Dazu kommen die jungen Erwachsenen und die Kinder, deren Zahl schnell wächst, die aber weder in der einen noch in der anderen Gruppe ausreichend vertreten sind.

Auch der Anteil der städtischen Bevölkerung nimmt stetig zu. Die sozialen Probleme, wie Armut, Krankheiten, Alkohol- und Drogenprobleme, das Auseinanderbrechen von familiären Strukturen, sowie die Bedrohung der Subsistenzwirtschaft durch Einschränkungen des Fisch- und Jagdrechts, dazu ökologische Probleme und die Folgen zahlreicher Zwangsumsiedlungen treffen diese Gruppen besonders hart.

Indianische Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren bringen sich dreimal so häufig um wie ihre amerikanischen Altersgenossen [77] Zugleich nimmt die Gewalt von Gangs in manchen Reservaten deutlich zu.

Seit langem gibt es Bemühungen wirtschaftlicher und kultureller Erholung. Letztere kreist zum einen um die Sprache und die Rituale, bei einigen Stämmen um die Wiederherstellung der überlieferten Gesellschaftssysteme.

Danach wurde die FUNAI fast bedeutungslos und das Justizministerium kontrolliert seit die zuletzt aktualisierte Gesetzgebung.

Man unterscheidet dabei bekannte Sprachen und unterstützt nach Jahrhunderten der Assimilation die Unterschiedlichkeit.

Organisationen wie der Koordinator der indigenen Völker des Amazonasbeckens [82] und der Indian Council of South America versuchen länderübergreifend die Rechte der Indianer zu stärken, ähnlich wie der International Indian Treaty Council für ganz Amerika.

Auch in den Staaten, in denen die Indios eine kleine Minderheit darstellen, wie in Kolumbien, versuchen sie ihr Land gegen Privatisierung, etwa durch Rohstoffunternehmen, zu schützen.

Am August stimmte der peruanische Kongress einer Gesetzesvorlage zu, die die Konsultation der regionalen indigenen Gruppe zwingend vorschreibt, wenn ein Unternehmen die dortigen Rohstoffe abbauen oder Holz einschlagen will.

Jagd und Fischerei dienen vielfach dem Lebensunterhalt, doch ist der kommerzielle Fang nur eingeschränkt möglich. Viele Fischbestände sind rückläufig und die Regierungen neigen dazu, den kommerziellen Fischfang zu bevorzugen, der den Indianern häufig verboten ist.

In Südamerika werden für Biodiesel erhebliche Waldbestände vernichtet, so dass etwa Guarani in Paraguay zwangsweise umgesiedelt wurden.

Steil ansteigende Rohstoffpreise von bis schürten vorhandene Konflikte, und so wuchs der Druck auf die Stämme, Abbaugenehmigungen zu erteilen.

Die natürliche Umgebung ist aber Voraussetzung für den Erhalt der kulturellen Vielfalt, die die indianischen Kulturen kennzeichnet. Neben den traditionellen Wirtschaftsweisen, der Überlassung von Land an Rohstoff- und Energieunternehmen und der Tatsache, dass die Indianer versuchen, ihre ländliche Wirtschaftsbasis durch Holzeinschlag, Gewinnung von Wasserkraft , Wind- und Sonnenenergie , Rohstoffabbau, Tourismus, Kunsthandwerk und Landwirtschaft zu nutzen, wachsen zwei Bereiche in Nordamerika besonders schnell: Glücksspiel und Wirtschaftskontakte mit anderen indigenen Völkern.

In Meso- und Südamerika ist die Landwirtschaft, die dort ihre historischen Wurzeln hat, viel stärker in indianischen Händen als im Norden.

Indio ist in vielen Gegenden geradezu zum Synonym für Campesino , Landbewohner, geworden, wobei die Subsistenzwirtschaft vielfach überwiegt.

Tausende von Kartoffelsorten repräsentieren beispielsweise beinahe die gesamte Sortenvielfalt der Welt. Von den USA seit ausgehend spielen Kasinos eine zunehmende Rolle, die sich immer mehr zu touristischen und Entertainment-Unternehmen entwickeln.

In Kanada und den USA bieten Fernseh- und Radiostationen Sendezeiten in den lokalen Indianersprachen, besonders wichtig ist inzwischen allerdings das Internet geworden.

Die ländlich lebenden Indigenen stehen dabei erheblichen Problemen gegenüber. Nachdem die Internatssysteme in den englischsprachigen Staaten des Nordens seit den er Jahren aufgelöst worden waren, übernahmen vielfach indianische Gruppen selbst die Schulen.

Auffällig ist, dass der Anteil der Schüler, die einen höheren Bildungsabschluss erreichen, im Vergleich zur übrigen Bevölkerung erheblich niedriger ist.

In Lateinamerika ist die Situation der ländlichen Gegenden in dieser Hinsicht noch ungünstiger, zumal wenn sie, wie in den Anden, sehr isoliert sind.

Zudem ist die Art der Ausbildung und Bildung, wie sie von den Städten ausgeht, nur bedingt auf ländliche oder gar indianisch-traditionelle Lebensweisen übertragbar.

Hinzu kommt, dass die Bildungssprachen zugleich die Kolonialsprachen sind. Daneben unterrichten zahlreiche Colleges verschiedene Aspekte der indigenen Kulturen, viele arbeiten mit Forschungsinstituten, Museen, Universitäten und privaten Unternehmen, vor allem im archäologischen Bereich zusammen.

Schon die einfachste Erfassung von Aussagen über Bildung, wie bei der Frage der Lesefähigkeit , bereitet enorme methodologische Probleme.

Seit wird in Bolivien interkulturell und zweisprachig unterrichtet, [93] Anfang erhielten rund 1,2 Millionen Schüler staatliche Hilfen.

Die Diskussion um die kulturell angemessene und von den Gruppen selbst bestimmten Bildungswege, -mittel- und -inhalte steht auf staatlicher Ebene erst am Anfang.

Troy W. Davis, Jon M. Erlandson, Gerrit L. Each knows the pressure to assimilate to other cultural patterns, and the pain of loss that has been handed down across the generations of people since contact … So it is that coming from such diverse cultures, we can join together to say, we are one.

Jaune Quick-to-SeeSmith, Indian Reservations in the Continental United States. Zum Stand der Landansprüche vgl.

Liste der in Kanada anerkannten Indianerstämme. Memento vom Mai im Internet Archive Archive. Mai Amerika Memento vom 6.

In: Indian Country , August Juli , doi Diese Datierung ist jedoch methodisch stark umstritten. Im dortigen Xihuatoxtla shelter fanden sich 8.

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Februar im Internet Archive. Ich folge im Weiteren Joan M. März Abgerufen am Januar im Internet Archive. Eine Abbildung des Grant-Portraits findet sich hier Memento vom Oktober im Internet Archive.

Sie bringen ihre Söhne im Gewande herbei und tragen deine Töchter auf der Schulter. Eine Karte der Indiogebiete findet sich hier Memento vom Juli im Internet Archive , auf Englisch Memento vom Juli im Internet Archive , auf Portugiesisch Memento vom Juli im Internet Archive , Französisch Memento vom August im Internet Archive und entsteht gerade auf Niederländisch Memento vom September Memento vom 5.

Website des Aboriginal Peoples Television Network. Namensräume Artikel Diskussion. Ansichten Lesen Quelltext anzeigen Versionsgeschichte.

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Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Ernstings Family. Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten war bis zur Mitte der er Jahre stark auf kulturelle Anpassung und Eingliederung ausgerichtet.

Sie dürfen sowohl in zivilrechtlicher wie auch in strafrechtlicher Hinsicht Gesetze und Bestimmungen erlassen, Konzessionen erteilen oder Menschen aus ihrem Hoheitsgebiet ausweisen.

Für die Verwaltung von Die Zahl der anerkannten Indianer wächst schnell; der Anteil der in Städten lebenden Indianer noch schneller. Heute haben acht von zehn Personen mit indianischer Abstammung auch nicht-indianische Vorfahren und Ausgrenzungen und Benachteiligungen gehören weitgehend der Vergangenheit an.

Weitere 1,6 Millionen gaben an, teilweise indianischer Abstammung zu sein. Die US-Indianer besitzen rund Diese Zahl ist aufgrund von Landstreitigkeiten umstritten.

Allerdings definiert jeder Stamm seine Mitglieder unterschiedlich. Die Cherokee handhaben ihre Mitgliedschaft wesentlich einfacher.

Um als Cherokee zu gelten, muss man belegen können, dass ein Vorfahre auf der Dawes-Liste geführt ist. Die Dawes-Liste entstand von bis und registrierte alle Indianer der fünf zivilisierten Nationen.

Etliche kleinere Stämme kämpfen um ihre Anerkennung als solche. Um als Indianer-Stamm anerkannt zu werden, müssen die Antragsteller ihre indianische Herkunft über viele Generationen nachweisen.

Dies ist oft schwierig bis unmöglich. Im Bundesstaat Virginia beispielsweise wurden Anfang des In South Carolina erhielten am Februar die Pee Dee und die Waccamaw die staatliche Anerkennung.

So waren indianische Gemeinschaften von der Bundesregierung anerkannt, dazu kommen rund 70 Gruppen, die von Einzelstaaten anerkannt wurden.

Dabei ging es um eine eingereichte Sammelklage, die der Regierung vorwarf, sie habe die Indianer um Milliarden-Zahlungen aus Treuhänderfonds geprellt.

Das Geld kommt 41 Indianerstämmen zugute. Die Ureinwohner hatten der Regierung Misswirtschaft bei der Verwaltung von Stammesgeldern und der Einnahmen aus der Nutzung ihrer Gebiete vorgeworfen, etwa aus dem Öl- und Gasgeschäft oder den Weiderechten.

In anderen Fällen wird noch verhandelt. Mit dem Vergleich seien historische Rechtsstreitigkeiten fair und ehrenhaft gelöst worden, sagte Justizminister Eric Holder.

Eine gemeinsame Erklärung von Justiz- und Innenministerium spricht von einem Meilenstein in der Verbesserung der Beziehungen zu den Ureinwohnern.

Die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Gesundheitswesen schlecht und der Alkoholismus weit verbreitet.

In jüngster Vergangenheit verbesserte sich die Situation in jenen Reservaten erheblich, die mit eigenen Kasinos Millionenbeträge einspielten.

Andere Stämme lehnen Kasinos mit dem Argument ab, diese würden ihre Kultur zerstören. Dazu kam ein deutlicher Anstieg in der Zahl der Arbeitsplätze in den Reservaten, zu erheblichen Teilen in vom jeweiligen Stamm geführten Unternehmen.

In Kanada wohnten Rund zwei Drittel der kanadischen Reservate befinden sich in abgelegenem Gebiet, beinahe ohne Arbeitsmöglichkeiten sowohl innerhalb der Reservate als auch in den umliegenden Regionen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung lag in den Reservaten um mehr als sechs Jahre niedriger als in Gesamtkanada. Ähnlich sah es bei den Tuberkuloseerkrankungen aus: In den Reservaten kamen im Jahr 34 Tuberkulose-Fälle auf In vielen Reservaten dürfen keine alkoholischen Getränke verkauft werden.

Besonders durch die Terminationspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die indianische Bevölkerung in den Städten sprunghaft zu.

Die am stärksten bevorzugten Städte waren zum einen Riesenstädte wie Los Angeles mit Die von den Vereinigten Staaten staatlich geförderte Umsiedlung in Städte hatte offiziell den Zweck, die Arbeitslosenquote in den Reservaten zu verringern.

Dieses Ziel wurde nicht annähernd erreicht. Abgenommen hat dafür die Arbeitslosenquote der indianischen Bevölkerung in den Städten. Dies ging mit einer Verbesserung der Ausbildung einher.

Gegenüber den Reservaten lag das Lohnniveau in den Städten höher. Damit lag das Einkommen der städtischen Indianer ungefähr auf dem Niveau desjenigen der Afroamerikaner.

Ebenfalls niedriger als in den Reservaten ist die Sterblichkeitsrate, dies vor allem dank einer besseren gesundheitlichen Versorgung.

Markant ist auch die geringere Kinderzahl pro Frau in den Städten. Hatte um eine Frau in den Reservaten durchschnittlich 5,3 Kinder, waren es zur selben Zeit in der Stadt nur 3,7 Kinder.

Zu Beginn der Terminationspolitik kehrten rund drei Viertel aller Umsiedler in die Reservate zurück, später nur noch etwa die Hälfte.

Für eine Rückkehr sprechen vor allem persönliche und ökonomische Gründe. Obwohl städtische Indianer wohl ebenso mittellos sind, wie die in Ghettos lebenden Schwarzen, gibt es keine eigentlichen Indianerghettos.

Vielmehr leben die Indianer über die ganze Stadt verteilt, wie in Seattle, oder sind in einem Gebiet im Herzen der Stadt angesiedelt, wie dies in Minneapolis der Fall ist.

Dort ist das Indianerviertel zwar als Red Ghetto bekannt, ist allerdings nicht mit den schwarzen Ghettos vergleichbar, die meist am Stadtrand liegen.

Unabhängig davon, wie die Verteilung der Indianer in den Städten aussieht, den allermeisten städtischen Indianern ist das Wohnen in ärmeren Stadtvierteln gemein.

In Kanada werden die Indianervölker als First Nations bezeichnet. Nicht zu ihnen zählen die Inuit , deren Sprache, das Inuktitut mit Der Zensus von ergab eine Zahl von rund Die kanadischen Indigenen sprechen mehr als 50 Sprachen.

Die First Nations verteilen sich auf anerkannte Gruppen, davon allein in British Columbia , dazu viele Gruppen, die nicht anerkannt sind.

Am verbreitetsten sind die Sprachen der Anishinabe und Cree , die zusammen von Es folgen die Mi'kmaq mit etwa 8. Da der Anteil von Indianern, die einen Hochschulabschluss haben, wesentlich niedriger ist als bei anderen Gruppen der Bevölkerung, richteten sie im Jahre die First Nations University of Canada in Regina , Saskatchewan ein.

Als Christoph Columbus Amerika bereiste, lebten im Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten etwa indianische Ethnien mit rund verschiedenen Sprachen.

Die meisten Gruppen umfassten nur einige hundert. Im Trotzdem kam es immer wieder zu Aufteilungen. Die jeweilige autoritäre Führungskraft war abhängig vom ihr entgegengebrachten Respekt.

Die Mitglieder eines Stammes konnten nicht gezwungen werden zu bleiben. Dieses System stärkte das Verantwortungsbewusstsein des Führers gegenüber seinem Volk.

Die meisten nordamerikanischen Indianerstämme hatten ihre klar voneinander abgegrenzten Geschlechterrollen. Einige Stämme waren matrilinear organisiert, andere patrilinear.

Zwei-Seelen-Menschen wurden oft überdurchschnittliche geistige Kräfte nachgesagt, waren hoch geachtet und nicht selten als Schamanen tätig. Einige kulturelle Elemente waren im ganzen Kontinent verbreitet: So glaubten viele Indianer an Tiergeister , an das visionäre Fasten und an den Mythos , dass Amerika auf dem Rücken einer Wasserschildkröte errichtet worden war.

Bedeutender als die Gemeinsamkeiten sind die kulturellen Unterschiede. Nordamerika wird im Allgemeinen in zehn Kulturareale eingeteilt. Nur auf Reisen bauten sie Iglus.

Zudem stellten sie als einzige Kleidung und sonstige Stoffe aus Holzfasern her und trieben einen weiträumigen Handel. Sie stellten allerlei Flechtware her.

Sie waren Wildbeuter , lebten in kleinen Gruppen und kannten nur wenige Rituale. Noch weiter südlich, im Südwesten , gab es sowohl halbnomadische Sammler und Jäger als auch sesshafte Ackerbauern.

Hier herrschten teilweise mächtige Nationen. Der Nordosten wurde von weiten Wäldern bestimmt. Im Südosten lebten besonders die fünf zivilisierten Nationen in matrilinearen Sippen, die in totemistische Klane organisiert waren.

Im Gegensatz zu vielen anderen indianischen Gruppen glaubten sie nicht an Naturgeister, sondern waren Monotheisten. Die Einteilung in Kulturareale deckt sich nicht mit den Sprachgruppen.

So lebten beispielsweise athapaskische Gruppen in der Subarktis wie auch im Südwesten. Indianische Überlieferung erfolgte daher hauptsächlich mündlich.

Diese mündlichen Berichte sind einerseits von erstaunlicher Genauigkeit und reichen oftmals mehrere Generationen zurück, andererseits ist bei ihrer Deutung der kulturelle Kontext, insbesondere die Vermischung mit mythologischen Vorstellungen, in Rechnung zu stellen.

Genauso vielfältig wie die Kulturen Nordamerikas sind auch ihre ethnischen Religionen.

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